BLOG POST VOM 26. April 2009

Die ersten Tage unseres Trips nach Adelaide – Von Sydney via Jervis Bay nach Canberra

Unsere Reise von Sydney nach Adelaide begannen wir am Freitag, dem 17. April. Um 12 Uhr holten wir unseren Wagen von Thrifty ab, den wir für umgerechnet etwa € 250,- günstig bei Maui gebucht haben. Glücklicherweise wurden unsere Befürchtungen nicht alles mitnehmen zu können nicht bestätigt. Der Nissan X-Trail den wir bekamen bot ausreichend Platz für fünf Personen und Gepäck für acht Tage. Bereits auf dem Parkplatz von Thrifty wurde es dann bereits spannend, da wir uns zugleich mit Automatik als auch australischem Linksverkehr mitten im Verkehrschaos Sydneys vertraut machen mussten…

Martin meistete die Herausforderungen jedoch eisern und wir erreichten nach einigen Umwegen – u.a. durch den Centennial Park – Coogee Beach, wo wir von einem Kommilitonen mit einem Navi versorgt wurden und Krista zu uns stieß. Nach einem Mittag bei Subway – wo es ebenso wie Starbucks angenehmerweise etwa halb so teuer wie in Deutschland ist – ging es dann Richtung Süden gen Jervis Bay, vorbei an Gerroa, wo wir uns noch eine Woche früher im Surfen versucht haben. Obwohl die Dämmerung inzwischen schon gegen etwa 17 Uhr über Australiens Süden hereinbricht, konnten wir noch einige Aussichtspunkte an Australiens Ostküste genießen, ehe uns die Dunkelheit verschluckte.

Nachdem wir einige Motels und Hostels gecheckt hatten, entschieden wir uns dazu die Nacht in dem vom Lonely Planet Australia empfohlen Husky Pub für etwa 18 Euro pro Person (ohne Frühstück) zu verbringen. Natürlich war es laut und die Zimmer dreckig und so nutzen wir die ausgelassene Party im Pub um nicht mehr als unbedingt nötig von der Nacht mitzubekommen… Vorher sahen wir uns allerdings noch die Umgebung an, wobei wir einige abgedrehte australische Fischer trafen und unser erstes frei lebendes Possum sahen (und sogar fotografierten!).

Den nächsten morgen begannen wir dann etwas später als ursprünglich geplant. Um 9:30 Uhr herum machten wir uns auf in den Booderee National Park, in dem herrliche Strände der Jervis Bay gelegen sind. Am Green Patch verbrachten wir einige Stunden, ehe wir zum Murrays Beach fuhren und von dort die Aussicht auf die Jervis Bay und Bowen Island genossen.

Nachdem wir uns in der nahe gelegenen Batemans Bay gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg in das nur noch 150 km gelegene Canberra, das wir am frühen Samstagabend in der Dunkelheit erreichten. Nachdem wir ein wenig planlos durch Canberra gefahren sind hielten wir an einem der zahlreichen Informationspunkte für Besucher. Von dort aus riefen wir dann einige Hostels an und entschieden uns letztendlich für das Dicksons Backpackers, wo wir zu fünft für etwa EUR 15,- pro Person gemeinsam in einem (fensterlosen…) Zimmer untergracht wurden. Da wir so viel über die Langweiligkeit Canberras gehört hatten, entschieden wir uns am Sonntagvormittag lediglich das Parlament auf dem Capital Hill anzuschauen und auf den nationalen botanischen Garten ebenso zu verzichten, wie auf die zahlreichen Museen und Galerien, für die Canberra berühmt ist.

Noch vor 12 Uhr verließen wir dann Canberra Richtung Kosciuzsko National Park, in dem sich der höchste Berg Australiens, der Mount Kosciuzsko, befindet…

Unsere Route im Detail

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Datum: Sonntag, 26. April 2009, um 14:09 Uhr
Themen: Ein Jahr in Australien, Persönliches

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3 Kommentare, Trackbacks und Pingbacks

  1. Dagmar sagt:

    Wieder einmal schöne Bilder. An dem Strand wären wir mindestens 2 Tage geblieben. Die liegende Lisa am Strand ist toll getroffen. Liebe Grüße : Dagmar und Heiko

  2. Andre Kolell sagt:

    Wir wären auch gerne länger dort geblieben! Da die Jervis Bay aber nicht all zu weit von Sydney entfernt ist, fahren wir dort evtl. noch einmal über’s Wochenende hin. Wahrscheinlich aber erts im kommenden Frühjahr – inzwischen reichen unsere Tageshöchsttemperaturen nur noch gerade so an die 20 Grad heran. Die Heizung läuft schon.

  3. Enni sagt:

    Boahr, die Fotos sind der hammer. Ich bin wirkliche neidisch auf eure Reise. Klingt sehr aufregend und total nach meinem Geschmack… Glaube ich! ;-) Bin gespannt auf den nächsten Blog.

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