Beiträge aus dem Juli 2009

Experimente mit Ext JS…

31. Juli 2009 | keine Kommentare

Nachdem ich im Rahmen meiner Tätigkeit für blueSummit meine ersten Erfahrungen mit dem JavaScript-Framework YUI habe sammeln können, habe ich vor einigen Monaten Ext JS kennen (und lieben) gelernt. Inzwischen habe ich mit Ext JS, ebenfalls für blueSummit, auch ein erstes Tool erstellt, welches bereits ziemlich viele Möglichkeiten von Ext JS nutzt. Hier ein Eindruck von der gut aussehenden, intuitiv zu bedienenden und einfach zu programmierenden Oberfläche:

blueSummit Spider

Nun geht es auch direkt mit Ext JS weiter. Mit einem Kommilitonen werde ich im gerade beginnenden Semester im Rahmen eines Forschungsprojektes an der University of Western Sydney (UWS) die Web Analytics Anforderungen von Blog-Betreibern identifizieren und in Form eines WordPress-Plugins für Besucher-Statistiken umsetzen. Dabei wollen wir auch Ext JS verwenden (was grundsätzlich kein Problem ist, wie ich vor einigen Monaten bereits ausprobiert habe). Für das Projekt haben wir eine Website ins Leben gerufenen – wopsta.org – WordPress Visitor Statistics. Dort werden wir über Fortschritte in Forschung und Entwicklung berichten. Soweit der Plan. Mal schauen wie es in rund vier Monaten, gegen Ende des Semesters, aussieht…

THEMEN: (Web) Development, Ext JS, MICT-Studium an der UWS, Persönliches

Zeit fuer Rueckblicke

22. Juli 2009 | keine Kommentare

Inzwischen liegen mehrere grosse Ereignisse und damit neue Erfahrungen hinter mir. Am wichtigsten ist sicherlich mein erstes Semester an der University of Western Sydney, das inzwischen erfolgreich abgeschlossen ist. Ausserdem sind dort die Reisen durch Neuseeland und durch Australien, die Lisa und ich waehrend der beiden letzten Monate unternommen haben. Zwar habe ich stets viel darueber geschrieben was wir unternommen und erlebt haben, doch moechte ich es nicht dabei belassen. Stattdessen will ich versuchen zu beurteilen, ob unsere Entscheidungen die richtigen waren und was wir anders machen wuerden, koennten wir direkt noch einmal aufbrechen.

Mehr in den kommenden Tagen…

THEMEN: Ein Jahr in Australien, MICT-Studium an der UWS, Persönliches

Vier Tage in Alice Springs

20. Juli 2009 | Ein Kommentar

Die letzten vier Tage haben wir im Herzen Australiens, in Alice Springs verbracht. Aufgrund unserer Erfahrungen in Darwin war alles bestens geplant. Wir hatten unser Hostel ebenso gebucht wie eine eintaegige Tour zum Ayers Rock, der seit einigen Jahren wieder so heisst, wie ihn die Aboriginals immer schon genannt haben: Uluru. Eigentlich haetten wir gerne eine Dreitagestour durch das Zentrum Australiens unternommen, unter anderem um auch noch den Kings Canyon zu sehen, doch liess uns der Fahrplan des Ghan nicht ausreichend Zeit zwischen Ankunft aus Darwin und Abfahrt nach Adelaide. Zwar wurde auch eine zweitaegige Tour angeboten, die jedoch erheblich teurer als die Dreitagestour sein sollte, was wir dann auch nicht einsehen wollten…

Also verbrachten wir den Rest unseres ersten Tages in Alice Springs in aller Ruhe. Wir checkten im Hostel ein, erholten uns von der Nacht im Ghan und schlenderten durch die Stadt, die von Aborignals ueberseht ist, die auf den Strassen und in den Parks herumlungern, sich wenig freundlich verhalten und ein erbaermliches Bild abgeben. Wir teilten uns eine “Bushman’s Plate” und waren weder von Kamel- noch von Kaengurufleisch allzu begeistert. Am Abend ging es dann frueh ins Bett, da wir am naechsten Tag eine 18 Stunden Tour und fast 1.000 km vor uns hatten.

In aller Fruehe ging es mit Emu Run Tours zum Uluru. Der ganze Tag war recht entspannt. Einige Touristen haben den Uluru “erklommen”, was die Aborignals jedoch eigentlich nicht moechten und was eventuell zukuenftig auch verboten warden soll. Einserseits aus diesem Grund und anderseits auch aufgrund der Uebelegung, dass man den Uluru schlecht fotografieren kann wenn man auf ihm drauf steht, haben wir davon Abstand genommen und sind lieber drum herum gewandert. Nachdem wir uns den Uluru waehrend des Sonnenuntergangs aus der Ferne angesehen haben, ging es zurueck in unser etwas chaotisches Hostel Annie’s Place (einmal waehrend wir gerade im Bett lagen kamen zwei Schweizer in unser Zimmer und meinten das sei nun aber ihr Zimmer…), wo wir gegen Mitternacht eintrafen.

Am naechsten Morgen wollten wir dann eigentlich erst einmal ausschlafen. Wahrscheinlich stand jedoch gerade “musikalischer Morgen” auf dem Programm des Hostels, jedenfalls lief ab kurz nach 7 Uhr gut zu hoehrende Klassik-Musik. Wir sind also wieder in die Stadt, haben uns eine Reptilienshow angesehen und etwas gegessen. Gegen Abend sind wir dann noch auf Kamelen durch die Gegend geritten…

Am Sonntagmorgen hatten wir noch einige Stunden Zeit, ehe der Ghan Alice Springs Richtung Adelaide verlassen sollte. Wir sahen uns noch den, meiner Meinung nach nicht sehenswerten, botanischen Garten an und chillten noch ein wenig im Hostel, ehe es dann wieder – zum letzten Mal – in den Zug ging. Aus Adelaide wird es dann am heutigen Abend schon zurueck nach Sydney gehen, womit unsere kleine Rundreise auch schon wieder vorueber ist…

THEMEN: Ein Jahr in Australien, Persönliches

Das wahre Australien…

16. Juli 2009 | keine Kommentare

Inzwischen sitzen wir schon wieder im Zug. Dieses Mal im Ghan, mit dem es in gerade einmal 23 Stunden nach Alice Springs geht. Hinter uns liegt knapp eine Woche in Darwin. Waehrend dieser Zeit haben wir einen dreitaegigen Ausflug in den Kakadu Nationalpark unternommen. Wir haben Krokodile, Dingos, Wallabies (kleine Kaengurus), giftige Kroeten und exotische Spinnen gesehen, haben uns von unzaehligen Fliegen aergern lassen, unter freiem Himmel geschlafen und sind zu abgelegenen Wasserloechern gewandert, in denen wir uns ein wenig haben abkuehlen koennen. Die Landschaft, in der Lisa, ich und die anderen 12 Mitglieder unserer Gruppe ihre Zeit verbracht haben, spiegelt bisher am ehesten die Vorstellung von Australien wider, die Lisa und ich vor unserem Aufbruch vor inzwischen 6 Monaten und 6 Tagen gehabt haben. Insbesondere die Fahrten auf den Fluessen waren beeindruckend und gingen fuer uns viel zu schnell vorueber; wir haetten Tage damit verbringen koennen dem Treiben der Krokodile im Wasser, der Wallabies an den Ufern und den unzaehligen Voegeln ueber uns zuzusehen…

Als wir dann am Montagabend zurueck waren, waren wir sichtlich geschafft. Da wir dringend waschen mussten, nutzten wir die Moeglichkeit im Youth Shack Hostel, in dem wir untergebracht waren. Dummerweise setzte jemand anderes waehrend wir unsere Klamotten im Trockner hatten den ganzen Raum unter Wasser und wiederrum jemand anderes schaffte es dann unsere Klamotten aus dem Trockner zu nehmen und dabei die Haelfte auf dem Boden zu verteilen. Vielen Dank, sehr angenehm… Erneutes Waschen kam nicht in Frage, da der Waschraum dann auch um kurz nach 22 Uhr abgeschlossen wurde. Ansonsten war das Youth Shack in Ordnung, mehr aber auch nicht. Wer nicht total erschoepft ist und sowieso ueberall schlafen koennte, der sollte sich aufgrund des Laerms im Hostel (und drum herum) eher nach etwas anderem umsehen.

Von Alice Springs aus werden wir uns dann am Freitag den Uluru (Ayers Rock) ansehen. Am Sonntagnachmittag beginnt dann auch schon wieder unsere Heimreise nach Sydney…

Nachtrag vom Montag, dem 20. Juni 2009

Unterwegs waren wir uebrigens mit einem recht neuen aber dafuer sehr guenstigem Anbieter namens Territory Expeditions. Mit unserem gerade einmal 23 Jahre alten Guide ging es konkret ins Warajan Cultural Centre, Nourlangie Rock Art Site, Ubirr Art Site (alles rund um Kultur und Geschichte der Aboriginals), den Twin Falls, den Jim Jim Falls und noch einem dritten Wasserfall/Wasserloch. In der Nacht hatten wir die Moeglichkeit Krokodil und Bueffel zu essen. Uns hat lediglich der Bueffel zugesagt…

THEMEN: Ein Jahr in Australien, Persönliches