Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe es noch einmal mit Vodafone versucht, obwohl ich aus den Eskapaden rund um meinen Vodafone-Vertrag (in Deutschland) haette gelernt haben sollen.
Mitta Mai habe ich mir fuer Lisas und meine zahlreichen Reisen durch Australien und Umgebung einen Dell Mini zugelegt. Ich wollte einen guenstigen, kleinen, unkomplizierten und leichten Begleiter, um meine E-Mails zu checken, meinen Blog zu aktualisieren, die Fotos von meiner Kamera zu sichern, mal ein Video zu schauen und so weiter. Entschieden hatte ich mich fuer den Dell Mini, da er im Gegensatz zu den meisten Netbooks bereits ueber ein integriertes Modem verfuegt und ich nicht staending ein USB-Modem ein- und ausstoepseln wollte.
Und damit nahm das Unheil seinen Lauf…
Normalerweise kann man den Dell Mini von Vodafone mit einem 24 Monate dauernden Vertrag kaufen. Da Lisa und ich allerdings nur noch bis voraussichtlich Januar in Australien sein werden, ist das natuerlich zu lang, so dass wir zwar den “Vodafone Dell Mini” erworben haben, uns aber anstatt des Vertrages eine Vodafone Mobile Broadband Prepaid SIM-Karte zugelegt haben. Waehrend unserer Reise durch Neuseeland brauchten wir das Modem nicht (da bei den Prepaid SIM-Karten keine Nutzung im Ausland moeglich ist), doch nun, bevor wir quer durch Australien reisen wollen, wollten wir das Ganze zum Laufen bringen.
Ich habe wohl rund 20 Stunden mit dem “RAS error code 734″ bzw. “Error 734: The PPP link control protocol was terminated” verbracht. Ich habe unzaehlige Foren durchsucht, E-Mails mit Dell und Vodafone geschrieben und wohl eine halbe Stunde fuer beinahe 20 Dollar mit der Vodafone Kundenbetreuung bzw. der technischen Hotline von Vodafone telefoniert. Irgendwann war man soweit mir zu sagen, dass die Vodafone Software in Verbindung mit dem Dell Mini Modem und meiner Prepaid SIM-Karte nicht funktioniert, bzw. dass die Prepaid SIM-Karte in dieser Kombination nicht vorgesehen ist (sondern eben nur fuer die externen USB-Sticks). Genauere Informationen waren nicht zu bekommen; die wenigen Leute, die hier tatsaechlich haetten weiterhelfen koennen, waren wohl die Vodafone-Entwickler, die fuer die Beantwortung von Kundenanfragen jedoch wohl eindeutig zu gut bezahlt werden…
Also bin ich zurueck in den Shop, wo ich den Dell Mini gekauft hatte. Gluecklicherweise erinnerte man sich an mich aber schenkte meinen Ausfuerungen keinen Glauben und sicherte mir zu, dass man das Problem fuer mich beheben wuerde und ich mein Notebook nach einigen Tagen wieder abholen koennte. Gestern, nach etwa einer Woche, habe sie dann aufgegeben und den Dell Mini zurueckgenommen. Stattdessen habe ich nun einen erheblich guenstigeren EeePC (mit einem externen Vodafone USB-Modem)…
Zwar ist der Luefter vom EeePC lauter und der EeePC schwerer, doch ist die etwas groessere Tastatur fuer meine Haende wahrlich ein Segen. Nachdem ich nun eine Weile mit der 16 GB SSD des Dell Mini auskommen musste, weiss ich auch die 160 GB vom EeePC zu schaetzen. Mal sehen wie sich die Kombination waehrend unserer anstehenden Reise macht. Mein Versuch, mein Vodafone Prepaid-Guthaben online aufzuladen, scheiterte uebrigens mit dem Hinweis, dass ich mich an die Vodafone Kundenbetreuung wenden solle. Die hat dann festgestellt, dass man mit “internationalen” Kreditkarten kein Guthaben aufladen kann und ich stattdessen im stationaeren Handel “Auflade-Gutscheine” kaufen muss…
Am 7. August endet uebrigens mein Vodafone-Vertrag in Deutschland. Dann soll die Umstellung auf Prepaid erfolgen. Ich bin gespannt was in dem Zusammenhang so alles schief gehen wird.
Oh, ich liebe Vodafone!
Autor: Andre Kolell
Datum: Freitag, 3. Juli 2009, um 5:08 Uhr
Themen: Persönliches, Verschiedenes
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