In einem meiner letzten Blog Posts habe ich bereits ein wenig über die Erfahrungen und Eindrücke geschrieben, die ich während der vergangenen 9 1/2 Monate in Australien habe sammeln können. Seit drei Tagen kommt definitv noch eine weitere Erfahrung hinzu: Das Leben in der weitgehend unklimatisierten Studentenwohnanlage wird jetzt, wo der Sommer über Sydney hereinbricht, unerträglich; vom Lernen und Arbeiten ganz zu schweigen. Heute hatten wir laut Sydny Morning Herald rund 40 Grad. Den Tag im eigenen Raum zu verbringen ist im Grunde unmöglich. Alleine über die Hände schwitzt man mehr, als der normale Deutsche am Tag trinkt… Es gilt also auszuweichen in die erträglich klimatisierten Regionen Australiens: Den verständlicherweise dicht bevölkerten Empfangsraum der Anlage, in die zumindest einige Stunden am Tag geöffnete Uni-Bibliothek oder in die großen Shopping-Center. Alles Orte an denen man zwar aus dem Delirium zurückkehren, aber bei weitem nicht effizient arbeiten kann…
Immerhin fängt es ab 21 Uhr an abzukühlen. Ab 23 Uhr kann man beginnen produktiv zu werden. Die beste Zeit zum Arbeiten ist dann von 3 bis 5 Uhr. Schade, dass das auch für’s Schlafen gilt.
Nun bin ich unentschlossen, ob ich mich auf unseren Monat im Camper an der australischen Ostküste freuen soll, oder ob es mir doch eher davor graut…
Autor: Andre Kolell
Datum: Sonntag, 22. November 2009, um 12:32 Uhr
Themen: Ein Jahr in Australien, Persönliches
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