Inzwischen haben wir womoeglich schon die Haelfte der Strecke von Cairns nach Sydney zurueckgelegt. Zunaechst hier noch einige Fotos von unserer Zeit im Regenwald in Cape Tribulation, rund 150 km noerdlich von Cairns.
Von Cape Tribulation aus sind wir mit Rum Runner Tours fuer einen Tag zum Great Barrier Reef im Katameran raus. Waehrend Lisa eine der beiden Runden tauchen war, habe ich mich jeweils aufs Schnorcheln beschraenkt. Eine Unterwasserkamera hatten wir leider nicht dabei (und meine Canon wollte ich nicht wirklich in ein geliehenes Plastikgehaeuse verfrachten), doch waren die Eindruecke unglaublich. Alles lebt dort unten und scheint irgendwo gefaehrlich zu sein; lediglich die kleinen Haie, von denen wir auch einen gesehen haben, sollen angeblich Angst vor uns haben… Ausserdem haben wir Schildkroeten und unzaehlige verschiedene Fische gesehen. Von Quallen sind wir zum Glueck verschont geblieben. Die Tour war jedenfalls klasse, insbesondere dank der herrlich lockeren Crew.
In Cairns und Co. haben wir nicht all zu viel Zeit verbracht. Recht zuegig ging es die Kuste hinab, in der truegerischen Hoffnung der Hitze zu entkommen. Geschlafen haben wir haeufig in irgendwelchen Nationalparks, in denen es fuer 5 bzw. 10 Dollar recht einfache Campingplaetze gab, auf denen sich hin und wieder auch einige Kaengoroos bzw. Wallabies tummelten…
Im Billabong Sanctuary – einem kleinen “Tierpark” in der Naehe von Townsville – haben wir dann endlich “Koalas gekuddelt”… und erfahren, dass nur 0.2 Menschen pro Jahr in Australien aufgrund von Krokodilen und (ich glaube) 1.5 aufgrund von Schlangen sterben. Wir haetten im Regenwald also viel entspannter sein koennen…
Zuletzt waren wir dann auf den Whitsunday Islands, die nicht all zu beeindruckend waren. Die Tour mit der Camira von Airlie Beach aus war auch ein krasses Gegenteil von unserer Cape Tribulation Tour; total ueberlaufen und eine leicht zickige Crew. Gerade von dem beruehmten Whitehaven Beach hatten wir uns etwas mehr versprochen…
Gestern waren wir in Agnes Water, dem ersten Surfstrand und Ort, an dem man wohl ohne all zu viel Angst vor Quallen ins Wasser kann (wir haben aber unter anderem auch aufgrund unserer Schnorchel-Bauchlage-Ruecken-Sonnenbraende) drauf verzichtet. Am Abend haben wir uns angesehen, wie die Meeresschildkroeten aus dem Meer (woher auch sonst) kommen und am Land fuer Nachwuchs sorgen, was fuer ein paar Stunden und einen Preis von weniger als 10 Dollar “absolutely very good value for money” gewesen ist – ganz im Gegensatz zu unserem 200 Dollar Strafzettel, den wir fuer 3 km/h bzw. laut Police Officer 13 km/h zu schnelles Fahren bekommen haben (bei erlaubten 100 km/h)…
Am Samstag geht es nun nach Fraser Island fuer zwei Tage… Mehr dazu – und zu dem Rest unser Tour – wohl erst um Sylvester herum – in aller Ruhe aus Sydney… Von Weihnachten bekommen wir hier kaum etwas mit; es ist total ungewohnt. Wahrscheinlich werden wir gar nicht merken, wenn der 24. ist…
Ach ja, ich habe uebrigens alle meine Kurse an der UWS sehr erfolgreich abgeschlossen… :)
Weitere Blog Posts zu unserer Reise entlang Australiens Ostküste:
Autor: Andre Kolell
Datum: Freitag, 18. Dezember 2009, um 6:57 Uhr
Themen: Ein Jahr in Australien, Persönliches
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Wir wünschen Euch noch viele weitere schöne Erlebnisse und viel Spass. Mehr Weihnachten als solche Naturgeschenke kann man doch nicht haben!
Und Glückwunsch zu den UWS erfolgen.
[...] Agnes Water zurück nach Sydney Nachdem ich bereits ein wenig über unseren Trip von Cape Tribulation Australiens Ostküste hinab nach Agnes Water berichtet habe, ging es für uns weiter nach Bundaberg, wo wir zunächst ein ordentliches BBQ mit [...]
[...] Von Cape Tribulation bis Agnes Water [...]