31. Mai 2011 | keine Kommentare
Scheinbar als einer der letzten Onliner überhaupt habe ich heute fast zeitgleich auf SpiegelOnline und Golem von bitcoin erfahren. Wer bis jetzt genau so ahnungslos ist wie ich: bitcoin ist eine digitale Währung, die auf Peer-to-Peer-Basis funktioniert und die ohne zentrale Institution auskommt. Geldmenge und Sicherheit werden dabei durch das Netzwerk und einem bitcoin zugrunde liegenden Algorithmus reguliert.
Das krasse an bitcoin ist, dass sich momentan richtig Geld damit verdienen lässt. Wie eine der Websites, die den Umtausch von bitcoins ins bares Geld ermöglicht, zeigt, hat sich die Nachfrage nach bitcoins in den letzten zwei Monaten verzehnfacht. Wer also vor zwei Monaten 100,- Euro in bitcoins investiert hat, der bekommt nun knapp 1.000,-, wenn er diese wieder verkauft…
Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Monaten aus bitcoin wird. Irgendwo ist es sehr reizvoll, jetzt einfach ein paar Dollar in die Hand zu nehmen und drauf los zu spekulieren, aber andererseits sieht das ganze so sehr nach einer überhypten Blase aus, die nur durch vorübergehendes Glitzern, nicht aber durch langfristige Substanz, beeindruckt, so dass ich doch eher davon Abstand nehme… Auf dass ich mich in einem oder zwei Monaten nicht über mich selbst ärgere! ;)
Wer mehr über bitcoin erfahren möchte, der schaut am besten bei Wikipedia, auf bitcoin.org oder im Artikel “Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System” von Satoshi Nakamoto – der das ganze Spektakel ausgelöst hat – nach.
THEMA: Verschiedenes
21. Mai 2011 | keine Kommentare
Am 26. November vergangenen Jahres hatte ich noch die Vermutung geäußert, dass ganz neue technologische Systeme für das Real-Time-Bidding entstehen müssten. Erst, wenn der Wert einer Werbeeinblendung für einen einzelnen Internetnutzer binnen weniger Millisekunden anhand einer Vielzahl verschiedener Daten ermittelt werden kann, kann Real-Timme-Bidding richtig Sinn (und Spaß) machen.
Wie ich nun erst erfahren habe, hat exakt drei Tage später, am 29. November 2010, der High-Tech Gründerfonds in die Semasio GmbH investiert! Semasio entwickelt ein, meiner Meinung nach, sehr spannendes Produkt, das man im Hinterkopf behalten sollte.
Hier einige Auszüge:
Profile much deeper than currently possible
The User Intelligence Platform utilizes the potentially hundreds of contacts with digital media users that you have every month. From each contact hundreds of salient characteristics are extracted, meaning you gather tens of thousands of characteristics about each user each month. This creates a much more detailed and granular user profile that serves as the foundation for precise targeting.
Create your very own target groups
Using the extremely granular profiles gathered by the User Intelligence Platform you can easily create the unique target groups that deliver on your marketing goals, whether these goals are branding- or performance related.
[...]
(Bislang nur ein ganz klein wenig) mehr gibt es auf der Website von Semasio.
THEMA: Online-Marketing
15. Mai 2011 | keine Kommentare
Beim Arbeiten in Eclipse erhalte ich mit verschiedenen XDebug-Versionen (php_xdebug-2.1.0-5.3-vc6.dll, php_xdebug-2.1.1-5.3-vc6.dll) neuerdings den Fehler:
Unexpected Termination of Script, Debugging Ended
Zwar laufen sowohl Apache als auch Debugging-Session (halbwegs) weiter, doch können keinerlei Variablen und Variableninhalte in Eclipse eingesehen werden.
Meine bisherige Recherche hat folgende Lösungsvorschläge ergeben:
Beides hat mir leider nicht weiter geholfen.
Immerhin scheint es ein offiziellen Ticket mit hoher Priorität zu geben; jedoch hat sich zu dem Problem seit Januar 2011 nicht wirklich viel getan… Falls jemand daher neue Erkenntnisse hat, bin ich dafür sehr dankbar :)
THEMA: (Web) Development
11. Mai 2011 | keine Kommentare
Schon seit längerem flehe ich erfolglos sämtliche mir bekannten Google-Ansprechpartner an, Keyword- und AdGroup-ID als ValueTrack-Parameter zur Verfügung zu stellen.
Nun kam mir die Idee in Google AdWords das Auto-Tagging zu aktivieren. Dadurch wird jedem Link automatisch ein Parameter namens gclid angehangen. Diesen wollte ich auslesen und die darin enthaltenen Informationen entschlüssel, denn schließlich kann Google Analytics ja auch anhand des gclid-Parameters die originäre AdWords-Struktur wiederherstellen…
Leider habe ich zu dem Ansatz nicht viel finden können und auch einige Tests förderten nichts nennenswertes zu Tage. Vermutlich ist es wie auf stackoverflow, eine der wenigen Quellen zu dem Thema, vermutet:
Die gclid wird weitgehend zufällig erzeugt und lediglich als Schlüssel für einen Google-internen Datenaustausch zwischen Google AdWords und Google Analytics verwendet.
Jegliche Versuche von “gclid Reverse Engineering” und “gclid Entschlüsselung” dürften damit erfolglos bleiben.
Falls jemand doch andere Erkenntnisse hat, bin ich daran überaus interessiert! :)
THEMEN: (Web) Development, Suchmaschinenmarketing