29. April 2011 | keine Kommentare
Retargeting liegt voll im Trend. Laut einer nicht-repräsentativen BVDW-Studie verbreitet sich Retargeting, das auch als Re-Targeting, Re-Messaging oder Remarketing bekannt ist, rasend schnell. Der Grund dafür ist die überdurchschnittliche Performance, die Retargeting nachgesagt wird. Wenn die beworbene Marke stark ist, lässt sich ein CPO erreichen, der weit besser als im klassischen Display Marketing ist und durchaus mit dem des Performance Marketing Kanals Nr. 1, dem bezahlten Suchmaschinenmarketings, konkurrieren kann…
Doch handelt es sich bei den zahlreichen Conversions, die dem Retargeting zugeschrieben werden, tatsächlich um zusätzliche Conversions, oder hätten viele der Conversions ohnehin stattgefunden, auch ohne erneute Ansprache?
Inwiefern fördert Retargeting Wiederholungskäufe (Cross- und Up-Selling)?
Und führt Retargeting letztlich zu einer stärkeren Kundenbindung und einer Steigerung des Customer Lifetime Values?
Um diese Fragen beantworten zu können, muss vor dem Start der Retargeting-Aktivitäten ein A/B-Test aufgesetzt werden.1 Wie tatsächlich valide Ergebnisse erreicht werden können, bei denen sich die Gruppen lediglich darin unterscheiden, dass die eine mittels Retargeting beworben wird und die andere nicht, wird im folgenden am Beispiel von Google Analytics beschrieben.2
THEMA: Online-Marketing
10. April 2011 | 2 Kommentare
Ich habe mich gerade auf die Suche nach Informationen zur Datenaktualität in Google Analytics gemacht. In der offiziellen Dokumentation findet sich lediglich der Hinweis, dass es nach dem Setup bis zu 24 Stunden dauern kann, bis Daten in der Google Analytics Oberfläche angezeigt werden. Eine Suche nach Google Analytics Delay zeigt dort schon interessantere Informationen: Hier wird von Google Analytics Real-Time Daten und einem Google Analytics Zeitverzug von einigen Stunden gesprochen. Am interessantesten sind noch die Informationen in der Google Data Export API, wo es heißt.
Run queries on dates that are at least 48 hours in the past for consistent results.
While Analytics data is processed regularly throughout the day, the final collection window for any given 24-hour period of time is not complete until up to 48 hours after that day ends.
Mein Fazit:
Die Aktualität der Daten in Google Analytics ist erst nach 48 Stunden gewährleistet.
Es können zwar schon vorher Daten vorhanden sein, allerdings ist nicht sichergestellt, dass diese valide sind. Externe Anwendung, die über die Google Analytics Data Export API Daten aus Google Analytics extrahieren, sollten dies berücksichtigen.
Habe ich etwas übersehen? Gibt es noch andere Meinungen?
THEMA: Online-Marketing
2. September 2009 | keine Kommentare
Im Rahmen meines Studium an der University of Western Sydney führe ich bis zum 17. September eine Online-Umfrage zum Thema “Web Analytics für Blogs” durch. Konkret soll anhand der Umfrage festgestellt werden, ob und wie Blogger Web Analytics betreiben, sowie herauszuarbeiten, wodurch die Entscheidung Web Analytics im Zusammenhang mit Blogs zu verwenden beeinflusst wird.

Hiermit rufe ich alle Blogger auf an der Online-Umfrage teilzunehmen und auf die Umfrage hinzuweisen.
Die Teilnahme dauert weniger als fünf Minuten und unter allen Teilnehmern wird eine Ausgabe von April Hodge Silver’s und Hasin Hayder’s WordPress 2.7 Complete (eBook) verlost!
Die Ergebnisse der auf der Umfrage aufbauenden Studie werden voraussichtlich im November auf der Website wopsta.org veröffentlicht, auf der es um Web Analytics für Blogs im Allgemeinen und die Entwicklung eines WordPress real-time Visitor Statistics Plug-in im Speziellen geht.
THEMEN: (Web) Development, MICT-Studium an der UWS, Online-Marketing, Persönliches, Verschiedenes
31. Juli 2009 | keine Kommentare
Nachdem ich im Rahmen meiner Tätigkeit für blueSummit meine ersten Erfahrungen mit dem JavaScript-Framework YUI habe sammeln können, habe ich vor einigen Monaten Ext JS kennen (und lieben) gelernt. Inzwischen habe ich mit Ext JS, ebenfalls für blueSummit, auch ein erstes Tool erstellt, welches bereits ziemlich viele Möglichkeiten von Ext JS nutzt. Hier ein Eindruck von der gut aussehenden, intuitiv zu bedienenden und einfach zu programmierenden Oberfläche:

Nun geht es auch direkt mit Ext JS weiter. Mit einem Kommilitonen werde ich im gerade beginnenden Semester im Rahmen eines Forschungsprojektes an der University of Western Sydney (UWS) die Web Analytics Anforderungen von Blog-Betreibern identifizieren und in Form eines WordPress-Plugins für Besucher-Statistiken umsetzen. Dabei wollen wir auch Ext JS verwenden (was grundsätzlich kein Problem ist, wie ich vor einigen Monaten bereits ausprobiert habe). Für das Projekt haben wir eine Website ins Leben gerufenen – wopsta.org – WordPress Visitor Statistics. Dort werden wir über Fortschritte in Forschung und Entwicklung berichten. Soweit der Plan. Mal schauen wie es in rund vier Monaten, gegen Ende des Semesters, aussieht…
THEMEN: (Web) Development, Ext JS, MICT-Studium an der UWS, Persönliches